Mit Probiotika für die gesunde Verdauung

1. ábra: (Forrás: WHO riport "Diet, nutrition and the prevention of chronic diseases", Geneva 2003)

1.Abbildung: (Quelle: WHO Reportage “Diet, nutrition and the prevention of chronic diseases”, Geneva 2003)

Die gesunde Lebensführung, dabei die richtige Ernährung bekommen im Alltag einen immer größeren Akzent, die Auswirkung auf die Gesundheit ist nicht zu bestreiten. (1. Abbildung). Nach den Fachleuten könnten dadurch 30-35% der Krankheiten vorgebeugt werden.

 

Nach einer ungarischen Erhebung haben 64% der Menschen irgendwelche Probleme im Verdauungstrakt: bei 57% der Männer, bei 71 % der Frauen.* -. Dementsprechend wendet sich etwa ein Drittel der ungarischen Kranken mit Verdauungsproblemen an den Arzt, weitere 30 % werden an Gastroenterologen geschickt. Die führenden Probleme sind Übersäuerung des Magens, beziehungsweise die Tumorkrankheiten, aber es gibt immer mehr solche subjektive Beschwerden, in deren Hintergrund keine organische Veränderung nachgewiesen werden kann. Diese Beschwerden können als Diskomfort qualifiziert werden, und bedeuten auf Tagesniveau Lebensqualitätsprobleme, aber langfristig können sie uns eventuell auch zu Krankheiten neigen – seitens des Fachmanns erfordern die also Aufmerksamkeit und eine Lösung.

 

Das meist eklatante Beispiel dafür ist die langsame Durchgangsgeschwindigkeit der Nahrung, anders gesagt die lange Transitdauer. Als Grund dafür gibt es eine logische Theorie, nach der die Gallensäuren zu karzinogenen (die Erzeugung des Tumors fördernden) die Schleimhaut des Dickdarms irritierenden Substanzen umwandeln, und das, sowie die nicht rechtzeitig ausleerende Schlacke -, darunter sonstige aufgenommene oder entstandene Giftstoffe langfristig zur Erzeugung des Karzinoms (vor allem im Dickdarm) neigen. Das war auch die Theorie von Metschnikow, der das lange Leben der Hirten im Kaukasus damit erklärte, dass die von ihnen verzehrten fermentierten Milchprodukte die Ausleerung dieser Giftstoffe aus dem Organismus auf optimalem Wege zusichern.

 

Der Patient erlebt im Alltag das Diskomfortgefühl als schlimme Lebensqualität, weil er regelmäßig aufgebläht ist, sich auf Völlegefühl beklagt. Viele beschreiben diesen Zustand, „als ob ein Stein in meinem Bauch wäre“, oder „als ob da drin alles gestockt wäre“, die Entfernung des hart werdenden Stuhls kann auch schwierig bzw. schmerzhaft werden.

 

2. ábra: A székrekedés okai

2. Abbildung: Gründe der Verstopfung

Lange Transitdauer, bzw. Verstopfung können auch die Wirkung einiger Krankheiten sein. (2. Abbildung), aber die kommen auch in der gesunden Population vor. Mit dem Alter kommen die immer öfter, auf die Auswirkung von immer mehr Faktoren vor. Solche Gründe können die falschen Ernährungsgewohnheiten sein, die infolge der unregelmäßigen Lebensführung eintreten (wenig Ballaststoffe und Flüssigkeitszufuhr, unregelmäßige Ernährung, einseitige Ernährung, usw.), die Stresszustände, (z.B. Prüfungsangst, längere Flugreisen, Zeitzonenkater, laufende Belastung), und auch Einnahme von Antibiotika, bzw. die in dessen Folge eintretenden Änderungen der Darmflora. Die Erfahrungen zeigen, dass da mehr Frauen betroffen sind, unter anderem die Schwangeren, sowie die Mütter nach der Geburt.

 

Für die Verkürzung der langen Transitdauer gibt es immer mehr Lösungsmöglichkeiten. Die Transitdauer kann mit Medikamenten beeinflusst werden, und auch mit der Rationalisierung der Ernährung. Wir wissen schon seit langem, dass dabei die Ballaststoffe eine große Rolle spielen, aber auf Grund der letzten repräsentativen Erhebung kann gesagt werden, dass die Ballaststoffzufuhr der ungarischen Bevölkerung (22,7g/Tag) geringer ist, als die aus der Sicht der Krankheitsvorbeugung erwünschte minimale Zufuhr (25g/Tag Public Health Nutrition 4, No 2(1) 267, 290, 2001). Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine noch höhere Zufuhr, täglich  27-40 g Ballaststoffe (WHO, 2003, Techn. Rep. Ser 916, WHO, Geneva).

 

Die im allgemeinen Bewusstsein vorhandenen Lösungen (z.B. Dörrpflaume, Pflaumenmarmelade essen, warmes Wasser trinken) sind nicht populär, sie kommen eher als letzte Lösung in Betracht. Es ist auch nicht unwichtig, dass es in gewissen Fällen auf keinen Fall empfohlen ist z.B. grobe Ballaststoffe zu verzehren – siehe: entzündliche Darmkrankheiten.

 

In der Normalisierung der Transitzeit, sowie in dem Korrigieren des Diskomfortgefühls bieten die probiotischen Joghurts eine ausgezeichnete Lösung, deren günstige Wirkung ist auch schon bei den Patienten mit irritablem Darmsyndrom nachgewiesen. Deren Vorteil besteht darin, dass sie dank ihren Spezialkulturen, ihrer entsprechenden Zusammensetzung, und ihrem hohen Keimgehalt:

 

 

  • bei der Wiederherstellung der beschädigten Darmflora behilflich sind (was bei Einnahme von Antibiotika besonders wichtig ist)
  • die vorübergehend kolonisierende probiotische Bakterienmasse einen physikalischen Schutz auf der Darmoberfläche bedeutet
  • leichter zu verdauen sind, als die Milch (das bedeutet eine schonende Ernährung, was vor allem bei der Einführung der Milch/Milchprodukte in den Speiseplan der Kinder wichtig ist, und was für den Fall einer leichten Laktose Intoleranz verzehrt werden kann)
  • damit die Laktose Intoleranz gebessert werden kann
  • die Portion einer Verpackungseinheit der wissenschaftlich nachgewiesenen Produkte die Wirkung zusichert. Es ist dabei anzumerken, dass die Hirten im Kaukasus vom Joghurt von Metschnikow 0,5-1 Liter getrunken haben. Das konnte eine entsprechend hohe (Keim)Zufuhr bedeuten, aber ein derartiger täglicher Joghurt Verbrauch ist für die heutigen Verbrauchergewohnheiten fremd. Es ist wichtig zu wissen, dass die Bezeichnung „probiotisch“ auf Grund der Lebensmittelvorschriften nicht den absoluten Inhalt, sondern eine zu erfüllende Mindestkonzentration bedeutet.
  • die Milchprodukte lockern den Stuhlgang, dadurch wird der bei der Ausleerung eintretende Schmerz gemildert.
  • das fördert die Erreichung des regelmäßigen Stuhlganges, optimiert dessen Häufigkeit.
  • Vielversprechende Ergebnisse gibt es auch in der Population mit irritablem Darmsyndrom (IBA) auch, durch Verbrauch probiotischer Milchprodukte wurde die Aufblähung reduziert, und besserten sich die einzelnen Lebensqualitätsparameter (Schmerzindex, Stuhlkonsistenz). Es ist anzumerken, dass zum Test sechs Wochen lang täglich zwei Becher fermentierte probiotische Milchprodukte verwendet wurden, was bei der Unterstützung des kranken Organismus empfohlen ist.

 

3. Abbildung: Vergleich des “probiotischen Milchproduktes”, des “seine Wirkung nachgewiesenen probiotischen Milchproduktes” und der “probiotischen Nahrungsergänzung”.

Aus der Natur des Probiotika  resultierend ist dessen regelmäßige (tägliche) Zufuhr zur Zusicherung seiner Wirkung unerlässlich, aber in Folge des hohen Genusswertes ist es überhaupt kein Problem. Dadurch ist es nämlich zugeischert, dass die Rückgewinnung des Verdauungskomforts für den Verbraucher auf einem angenehmen Wege zu erreichen ist. – Der Vergleich des “probiotischen Milchproduktes”, des “seine Wirkung nachgewiesenen probiotischen Milchproduktes” und der “probiotischen Nahrungsergänzung“ ist (in der 3. Abbildung) dargestellt.

 

 

 

 

 

Dr. LÁSZLÓ, András
Internist, Oberarzt für Gastroenterologie
Professional Orvosi Kft.

*Quelle: Danone Forschung mit Einbeziehen von 1002 Personen, April 2007

 

 

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