Über die Untersuchung Koloskopie (Dickdarmspiegelung)

Über die Untersuchung Koloskopie (Dickdarmspiegelung)

Gasztro3Die Darmspiegelung, anders gesagt Koloskopie ist eine unangenehme 10 bis 30 Minuten lang dauernde Untersuchung. Sich kann manchmal mit krampfhaften Schmerzen verbunden sein, die aber mit einer Betäubungsspritze reduziert werden können, und die Untersuchung kann auch in Vollnarkose durchgeführt werden, wobei der Patient garantiert nichts von der Untersuchung spürt. Wer schon mehrere Operationen am Bauch hatte, und Darmverwachsungen hat, bei denen ist es schwerer, und manchmal auch schmerzhafter, die Darmspiegelung durchzuführen.  Der große Vorteil dieser Methode besteht darin, dass der Arzt bei der Untersuchung eine Gewebeprobe (Biopsie) zwecks histologischer Untersuchung entnehmen kann, er kann sogar Polypen entfernen. Am Tage vor der Koloskopie soll der Patient Abführmittel einnehmen, dabei soll er mehrere Liter Flüssigkeit trinken, damit seine Därme sauber werden. Der Arzt führt das etwa 160 cm lange, flexible Instrument, den Koloskop über den After in den Dickdarm ein, und fährt langsam und vorsichtig fort, und kann den ganzen Dickdarm inspizieren. In dem Koloskop wurde früher das Licht, bzw. das Bild durch eine Glasfaseroptik weitergeleitet, heute wird das Bild über einen Chip an der Spitze des Koloskops in elektrische Signale umgewandelt, und der Arzt, sogar auch der Patient kann das wiederum umgewandelte Bild am Monitor anschauen, das Gesehene kann sogar festgehalten werden. Für die entsprechende Bewegung des Instrumentes und für das entsprechende Bild wird freier Raum gebraucht, daher wird vom Arzt während der Untersuchung durch einen Schlauch des Koloskops Luft in den Darm eingebracht, davon kann der Patient später Blähungen spüren, er kann Gasbildung, Krämpfe bekommen. Über den anderen dünnen kleinen Schlauch des Instrumentes können mit Spezialzangen kleine Gewebeproben entnommen werden, oder mit einer durch elektrischen Strom erhitzten Schlinge können die Polypen sofort entfernt werden. Wenn der Arzt bei der Untersuchung eine Gewebeprobe entnommen hat, oder einen Polyp entfernt hat, kann der Patient bei der Darmentleerung nach der Untersuchung etwas Blut wahrnehmen. Es ist gewöhnlich normal. Es lohnt sich, nach der Untersuchung ein paar Stunden zu ruhen, und viel Flüssigkeit zu trinken, damit der Organismus das durch Abführung verlorene Wasser baldigst ersetzen kann. Wenn der Patient zur Untersuchung eine Betäubungsspritze erhält, oder die Untersuchung in Vollnarkose vorgenommen wird, da kann man nach der Koloskopie eine kurze Zeit noch betäubt sein, man bräuchte eine Ruhe von ein paar Stunden, und man dürfte an dem Tag nicht Auto fahren, daher lohnt es sich, in Begleitung zur Untersuchung zu gehen.

 

Wie bei jedem invasiven Eingriff, können auch bei der Darmspiegelung Komplikationen auftreten: die Blutung und die Perforation (Durchlochen der Darmwand), die aber bei geübten Untersucher sehr selten vorkommen. Diese Komplikationen sind keine Kunstfehler, weil die auch bei größter Sorgfalt vorkommen können. Der Fehler besteht darin, wenn die Komplikationen unbemerkt bleiben, oder nur spät entdeckt werden. Daher soll der Patient nach der Untersuchung mitteilen, wenn er Beschwerden hat (ob sofort nach der Untersuchung, oder später). Das erfordert nämlich ärztliche Aufsicht, Untersuchungen und nötigenfalls entsprechende Eingriffe (Bluttransfusion, Operation).

 

Die diagnostische Genauigkeit, der Wert der Untersuchung mit Endoskop übertreffen eindeutig die mit der Untersuchung verbundenen eventuellen Unannehmlichkeiten, beziehungsweise das Risiko der eventuellen, selten vorkommenden Komplikationen. Das Wegbleiben der Untersuchung hat ein viel größeres Risiko, als die Komplikationen. Die Häufigkeit der Komplikationen, die einen operativen Eingriff erfordert, liegt laut bedeutenden Statistiken bei 1:1000.

 

In unserer Praxis wird die Untersuchung auch in Vollnarkose durchgeführt!

 

  1. Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel. Bevor das durchgeführt wird, werden die Därme geputzt, dann bekommt der Patient einen Einlauf mit Kontrastmittel, der die Dickdärme schön darstellt. Die Untersuchung erfolgt mit Röntgenstrahlen. Wegen dem Kontrastmittel ist der Dickdarm auf dem Röntgenbildschirm, oder Röntgenaufnahme gut sichtbar. Die Untersuchung ist bei weitem nicht so feinfühlig, wie die Darmspiegelung, und es gibt keine Möglichkeit, einen Eingriff (Gewebeprobe, Entfernung von Polypen) durchzuführen.
  2. Spezial-CT-Untersuchung, anders gesagt virtuelle Koloskopie stellt die moderne, präzise und weniger unangenehme Untersuchung des Dickdarms dar. Mit dieser Methode können mit Hilfe eines Computers Bilder über den Dickdarm gemacht werden. Vor der Untersuchung werden die Därme des Patienten durch die Abführlösung schön geputzt, der Stuhl wird wasserklar. Der Patient soll vor der Untersuchung in gewissen Perioden auch flüssiges Röntgenkontrastmittel zu sich nehmen. Auf dem CT Untersuchungstisch wird ein Einlaufschlauch in den Afterdarm eingeführt, über den Luft in den Dickdarm eingeführt wird. Der Patient liegt auf dem Rücken, und sein Dickdarm wird so lange mit Luft aufgefüllt, bis er ein unangenehmes Gefühl andeutet. CT führt das Messergebnis in 15 Sekunden durch, der Patient soll so lange den Atem anhalten. In gewissen Fällen ist es notwendig, Kontrastmittel venös zu verabreichen, oder die Messung in der Position auf dem Bauch liegend wiederholen. Eingriffe sind hier auch unmöglich.

 

Die Ärzte halten die Darmspiegelung für die beste Lösung, samt allen Unannehmlichkeiten, weil dabei Gewebeprobe entnommen, und Polypen entfernt werden können. Eine histologische Untersuchung wird auch für eine eventuelle Operation erforderlich, diesen „Beweis“ braucht man nämlich unbedingt zur Durchführung der Operation.

 

Operativer Eingriff

Gasztro4Der rechtzeitig entfernte Dickdarmkrebs kann durch Ausschneiden eines Stückes des Dickdarms vollkommen geheilt werden. In diesem Falle bleiben der Afterdarm und der After mit dem Schließmuskel erhalten. Wenn der Tumor ziemlich unten am Enddarm ist, dann kann der Patient leider in gewissen Fällen vom Tumor befreit werden, wenn der Dickdarm über die Bauchwand ausgeführt wird, der Patient leert seinen Stuhl in einen gut verschließbaren Beutel aus. Wenn der Dickdarmtumor nicht rechtzeitig entdeckt wird, und schon Tochtergeschwulste entwickelt sind, dann ist es schon viel schwerer, den Patienten endgültig zu heilen. (Die Tochtergeschwulste können überall sein, aber meistens kommen sie in der Leber und in der Lunge vor.) In solchen Fällen versuchen die Ärzte, mit Einstrahlung und Chemotherapie dem Patienten zu helfen. Ob diese Behandlungen verabreicht werden können, wird abhängig von dem Zustand des Patienten, und von dem Umfang des Tumors von einer Kommission festgestellt.

 

Wie Betroffene über die überstandene Krankheit erzählen

Ich hatte krampfhafte Bauchschmerzen, ich ging zu Doktor László, er ließ eine Laboruntersuchung machen, die schon einige Anomalien andeutete. Dann kam die Ultraschall Untersuchung, und die mit Endoskop, und das Ergebnis wurde leider positiv. Vorher habe ich an keiner Vorsorgeuntersuchung teilgenommen. Ich war ganz bestürzt, als ich das erfuhr, aber mit der ausgezeichneten ärztlichen Hilfe kam ich zum Glück bald zum Standpunkt, los, alles soll versucht werden, ich soll mich bemühen, gesund zu werden. Dieser starke Heilwille hat mich den ganzen Weg begleitet, und ich glaube daran, dass es viel zählte. Meine Familie hatte eine ähnliche Einstellung meiner Krankheit und mir gegenüber, sie haben mich enorm unterstützt. Was sie im Innersten empfanden, weiß ich nicht, das haben sie nicht gezeigt.

 

Ich wurde sofort operiert, dann kam Chemotherapie 6 Monate lang, mit allen möglichen Nebenwirkungen, aber schon bei dem Bewusstsein, dass dieser Zustand nur eine Übergangsphase ist. Dann sollte ich oft zu Kontrolluntersuchungen, jetzt – nach 5 Jahren – nur noch halbjährlich und ohne Symptome. Die Krankheit hat mein Leben natürlich verändert: man soll in dem Bewusstsein leben, dass man das hatte, und das es zu jeder Zeit wieder kommen kann. Das ist nicht einfach. Ich habe während der Krankheit, bzw. der Behandlung für wichtig gehalten, und halte auch jetzt dafür, normales, aktives Leben innerhalb der Grenzen der Vernunft zu führen. Das, und die Einhaltung einer Art leichte Diät sind nicht einfach. Wenn ich mich gut fühle, vergesse ich gern das Ganze.

 

Meine Ratschläge für alle Kranken: positive Einstellung, Wille zu heilen, keine Panik, keine Hetze, Vertrauen zu dem Arzt, bzw. einem Team, alle medizinische Ratschläge fleißig einhalten, dabei normal weiterleben. Mit dem heutigen Wissen hätte ich früher mit den Vorsorgeuntersuchungen angefangen.

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